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Drohne fliegen lernen: Simulator und Übungen für Einsteiger

Fliegen lernt man durch Üben. Ein Simulator am Computer und einige einfache Übungen bringen Sie schneller voran, als Sie vielleicht denken. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie mit dem Simulator beginnen, welche Übungen sich bewähren und wie Sie den Schritt zur echten Drohne schaffen.

Warum ein Simulator hilft

Im Simulator können Sie so oft abstürzen, wie Sie möchten. Es gehen keine Propeller kaputt, und kein Akku muss geladen werden. Sie trainieren die Bewegungen der Daumen, bis sie automatisch ablaufen. Besonders beim FPV-Fliegen ohne Positionshaltung ist das wertvoll. Aber auch wer eine Kamera-Drohne fliegt, profitiert vom Verständnis für die Steuerung. Schon wenige Stunden im Simulator machen die ersten echten Flüge deutlich entspannter. Ein weiterer Vorteil: Sie können zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter üben. Auch kurze Einheiten von zehn bis fünfzehn Minuten bringen Sie voran, wenn Sie regelmässig trainieren.

Was Sie für den Simulator brauchen

Mit der eigenen Fernsteuerung üben

Wenn möglich, üben Sie mit der Fernsteuerung, die Sie auch draussen verwenden. So gewöhnen Sie sich an das Gewicht, die Knüppel und die Schalter. Viele Fernsteuerungen lassen sich direkt am Computer anschliessen. Für andere gibt es kabellose Adapter. Passendes Zubehör finden Sie unter Simulator-Zubehör. Stellen Sie im Simulator ähnliche Werte für die Steuerung ein wie an Ihrer Drohne. Dann fühlt sich der Wechsel natürlicher an. Achten Sie darauf, dass die Knüppel im Simulator gleich belegt sind wie an der echten Drohne. Üblich ist, dass der linke Knüppel Gas und Drehen steuert und der rechte die Neigung.

Übungen im Simulator

Der Schritt zur echten Drohne

Wenn Sie im Simulator einige Minuten sicher fliegen, ist es Zeit für die echte Drohne. Beginnen Sie mit einer kleinen, leichten Drohne. Ein Whoop eignet sich gut für drinnen. Für Kamera-Drohnen wählen Sie eine freie Wiese bei Windstille. Wiederholen Sie die einfachen Übungen: Schweben, gerade Linien und Landen. Die echte Drohne reagiert etwas anders als im Simulator, zum Beispiel bei Wind oder schwächer werdendem Akku. Nehmen Sie sich dafür Zeit und bleiben Sie anfangs auf niedriger Höhe. Mehr zur Wahl des Modells lesen Sie im Ratgeber Welche Drohne für Einsteiger.

Kleine Hilfsmittel für das Training

Eine Landeplatte gibt Ihnen einen festen Start- und Landepunkt. Sie schützt die Drohne vor Staub, Sand und nassem Gras. Einige Markierungen am Boden helfen, Linien und Kreise zu üben. Drinnen genügen ein paar Stühle oder Kisten als Hindernisse. Achten Sie darauf, dass nichts herunterfallen kann. Bauen Sie die Strecke Schritt für Schritt anspruchsvoller auf. Ein einfaches Trainingsheft hilft, Fortschritte festzuhalten. Notieren Sie, welche Übung Sie geflogen sind und was noch schwerfällt. So wissen Sie, worauf Sie sich beim nächsten Mal konzentrieren.

Sicher üben

Häufige Fragen

Wie lange sollte ich im Simulator üben?

Das ist individuell. Viele fühlen sich nach einigen Stunden bereit für erste echte Flüge. Für FPV mit einer 5-Zoll-Drohne lohnt sich deutlich mehr Übung.

Brauche ich einen teuren Computer?

Nicht unbedingt. Viele Simulatoren laufen auch auf durchschnittlichen Computern. Prüfen Sie die Systemanforderungen des Programms.

Kann ich mit einem Gamepad üben?

Für den Anfang ja. Die Bewegungen einer echten Fernsteuerung sind aber genauer. Für FPV ist eine Fernsteuerung klar empfehlenswert.

Allgemeine Hinweise ohne Gewähr. Gehen Sie mit LiPo-Akkus, rotierenden Propellern und Elektronik sorgfältig um und beachten Sie die Herstellerangaben sowie die Vorschriften für Drohnenflüge in der Schweiz.

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